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Kriya Yoga
Die heilige Wissenschaft der Selbstverwirklichung

Kapitel Fünf
Die Kriya-Meister

Jesus Christus

Jesus Christus“Ich stelle ihn mir vor meinem geistigen Auge vor, wie er wirklich war – ein orientalischer Christus. Viele Maler haben versucht, ihm blaue Augen zu geben und helles Haar, aber er war ein echter Orientale ... durch seine Geburt, sein Blut, seine Ausbildung. Die weisen Männer des Ostens, oder Ost-Indiens, eilten bei seiner Geburt herbei, um ihm ihre Ehrerbietung zu erweisen, denn sie wussten, dass er einer der größten Hüter der Wahrheit ist.
Die großartige Botschaft von Jesus Christus lebt und gedeiht sowohl im Osten, als auch im Westen. Der Westen hat den physischen Menschen vollkommen gemacht, der Osten hat den spirituellen Menschen entwickelt. Beide, Ost und West, sind einseitig. Und so ist es gar nicht verwunderlich, dass – vielleicht aufgrund Gottes geheimen Plans – in den Osten, dem materielle Entwicklung fehlt, die westliche, materielle Zivilisation eindrang! Und da der Westen spirituelle Balance benötigt, wurde er leise, aber sicher von der Hinduistischen Philosophie unterwandert!” — Paramhansa Yogananda, Oriental Christ

Babaji

Babaji“Die Gipfel des nördlichen Himalaya, nahe Badrinarayan, sind immer noch gesegnet durch die lebendige Präsenz Babajis, dem Guru von Lahiri Mahasaya. Der zurückgezogen lebende Meister hat seine physische Form für Jahrhunderte, vielleicht für Jahrtausende bewahrt... Babajis Mission in Indien war es, Propheten dabei zu unterstützen, ihre spezielle göttliche Fügung zu verbreiten. Dies klassifiziert ihn nach den Schriften als Mahavatar (Großen Avatar)...
Der Mahavatar befindet sich in ununterbrochener Kommunion mit Christus; zusammen senden sie Schwingungen der Erlösung aus, und haben die spirituelle Befreiungs-Methode für dieses Zeitalter geplant. Es ist die Arbeit dieser beiden vollkommen erleuchteten Meister – der eine im Körper, der andere ohne – die Nationen zu inspirieren, selbstmörderische Kriege, Rassenhass, religiöses Sektierertum und die bumerang-ähnliche wirkenden materialistischen Übel aufzugeben. Babaji ist sich sehr wohl der Tendenzen der modernen Zeiten bewusst, besonders des Einflusses und der komplexen Zusammenhänge der westlichen Zivilisation, und weiß um die Wichtigkeit, die Selbstbefreiung durch Yoga gleichermaßen im Westen wie im Osten zu verbreiten.” — Paramhansa Yogananda, Autobiographie eines Yogi, Originalausgabe, 1946

Lahiri Mahasaya

Lahiri Mahasaya“Lahiri Mahasaya, der Meister meines Meisters, war ein idealer Prophet und ein Christus-ähnlicher Mann, auch wenn er verheiratet war und die Pflichten eines alltäglichen Lebens erfüllte. Viele Heilige leben in Wäldern; aber wenn wir sie im Dschungel der Zivilisation finden, gibt es Hoffnung für die spirituelle Errettung des weltlichen Menschen. Es war Lahiri Mahasaya, der das Yoga-System in Indien wiederbelebte, und er war der Vorbote des Yoga in Bengalen. Er war ein Prophet der Welt, aber er gehörte ihr nicht an. Er hatte wundersame Kräfte. Seine Lebenslehren des Yoga, insbesondere „mit Ruhe aktiv zu sein und aktiv ruhig“, helfen sowohl einem Geschäftsmann mit spirituellen Zielen, wie auch allen anderen, die in den unterschiedlichsten Situationen des Lebens ein größeres spirituelles Erwachen ersehnen.” — Paramhansa Yogananda, East-West, 1928

Sri Yukteswar

Sri Yukteswar“Du Licht meines Lebens – du bist gekommen, um den Glanz der Weisheit über dem Pfad meiner Seele auszubreiten. Jahrhunderte der Dunkelheit lösten sich im Lichtstrahl deiner Hilfe auf. Als unartiges Baby schrie ich nach meiner Göttlichen Mutter, and Sie kam zu mir als mein Guru – Swami Sri Yukteswar. Bei dieser Begegnung, oh mein Guru, ging ein Funke von dir aus und die Holzscheite meiner Sehnsucht nach Gott, angesammelt in Inkarnationen, loderten auf und zerbarsten in Glückseligkeit. Alle meine Fragen wurden beantwortet durch deine flammende, goldene Berührung. Ewigliche, allzeit verfügbare Zufriedenheit habe ich durch Deine Herrlichkeit erhalten.
Unsere Seelen trafen sich nach Jahren des Wartens. Sie erzitterten mit einem allumfassenden Erschauern. Wir begegneten einander, weil wir uns schon vorher begegnet waren.
Zusammen werden wir zu Seinen Ufern fliegen, um dort unsere Flugzeuge der Vergänglichkeit für immer zerschellen zu lassen und in unser unendliches Leben zu verschwinden.
Ich verbeuge mich vor Dir als der beredten Stimme des schweigenden Gottes. Ich verbeuge mich vor Dir als der göttlichen Tür, die in den Tempel der Befreiung führt...” — Paramhansa Yogananda, Whispers From Eternity, 1949

Paramhansa Yogananda

Paramhansa Yogananda“Mukunda Lal Ghosh, später in aller Welt bekannt als Paramhansa Yogananda, war der Sohn eines hochrangigen Angestellten der Bengal-Nagpur-Eisenbahn-Gesellschaft; er wuchs auf mit der Perspektive von Vermögen und hoher weltlicher Position im Erwachsenenalter. Aber es war nicht diese Welt, die ihn anzog. Seit frühester Kindheit hatte er sich nach Gott gesehnt, so intensiv, wie andere nach menschlicher Liebe oder weltlicher Anerkennung verlangen.
Bald nach seinem Abschluss an der High School, traf Mukunda seinen Guru, den großen Swami Sri Yukteswar aus Serampore, Bengalen. Zu Füßen dieses Meisters erreichte er, in der phantastisch-kurzen Zeit von nur sechs Monaten, den Zustand der Erleuchtung, bedingungsloses Einssein mit Gott. Sein Guru behielt ihn für weitere neuneinhalb Jahre in seinem Ashram, um ihn für seine Mission auszubilden, Yoga im Westen zu verbreiten. ‚Der Westen’, erklärte Sri Yukteswar, ‚hat viel in materieller Hinsicht erreicht, aber es mangelt ihm an spirituellem Verständnis. Es ist Gottes Wille, dass du eine Rolle dabei spielst, der Menschheit den Wert eines zwischen Materie und Spiritualität ausgewogenen Lebens zu lehren.’” — Swami Kriyananda, The Path


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